Mieterstrom: Problem und Lösung

Was ist Mieterstrom?

Mieterstrom ist die Bezeichnung für Strom, der mittels PV-Anlage auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und ohne Netzdurchleitung von mehreren Wohnparteien verbraucht wird. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat hierzu Berechnungen durchgeführt: Aktuell sind insgesamt 18% aller vermieteten Wohnungen in Deutschland potenzielle Kandidaten für die Versorgung mit Mieterstrom. Das ist eine ganze Menge, denn es handelt sich dabei um etwa 3,8 Mio. Wohnungen. Jede dieser Wohnungen könnte durch Mieterstromprojekte zur Produktion erneuerbarer Energie beitragen. Der erzeugte Strom könnte direkt und lokal genutzt und so die Energiewende in den Städten vorangebracht werden. Zudem wird Mieterstrom staatlich über das sogenannte Mieterstromgesetz gefördert. Unter anderem durch den sogenannten Mieterstromzuschlag.

Werden Mieterstromprojekte denn auch umgesetzt?

Bei all den Vorteilen stellt sich die Frage, warum etwa 2 Jahre nach Beginn der Förderung gerade einmal 700 Mieterstromprojekte umgesetzt waren. Die EEG-Novelle Anfang 2021 sollte unter anderem das Tempo beim Mieterstrom anziehen. Sie verursachte zwar einen kleinen Schub, war aber offenbar nicht umfassend genug. Warum genau sind also die kurzfristigen Aussichten für die Nutzung von Mieterstrom immer noch so düster?

Problem 1: Finanzielles Risiko

Allem voran steht bei Mieterstrom die Investition in eine entsprechend große PV-Anlage sowie eventuell einen Energiespeicher. Hier schreckt vor allem teure Messtechnik mit teilweise jährlichen Gebühren viele potenzielle Betreiber ab, denn dadurch fallen schnell große Summen an.

Weiterhin steht der Anlagenbetreiber vor einem kalkulatorischen Risiko: Die PV-Anlage  liefert nämlich nicht immer Strom, sondern lediglich wenn die Sonne scheint. Andernfalls werden die Mieter über Zustrom aus dem Netz beliefert. Hierfür ist jedoch ebenfalls der Anlagenbetreiber verantwortlich. Dieser muss den Reststrom von einem externen Unternehmen zum Vollpreis einkaufen. Der Preis, den die Mieter pro kWh bezahlen, wird im Vorhinein vertraglich festgelegt, muss aber per Gesetz 10% unter dem im jeweiligen Netzgebiet geltenden Grundversorgungstarif liegen. Und was ist, wenn Mieter ihren Strom lieber aus einer anderen Quelle beziehen? Die freie Wahl des Energieversorgers bleibt ihr Recht. Um das Mieterstromprojekt wirtschaftlich zu gestalten, werden um die 20 teilnehmenden Wohnparteien benötigt. Oft wird die Anzahl unterschritten und das ganze Projekt droht zu scheitern. Hier stellen sich nach kurzem Kopfrechnen bereits viele die Frage, ob das Modell Mieterstrom sich lohnt. Ist es finanziell nachhaltig genug, um sich zu amortisieren?

Problem 2: Bürokratischer Aufwand

Dazu kommt noch ein wichtiger Punkt: Der bürokratische Aufwand. Selbst der Betreiber einer kleinen Mieterstromanlage wird nämlich per Gesetz zum Energieversorgungsunternehmen. Richtig gelesen, genau wie RWE, E.ON und Co. Das bringt eine lange und unübersichtlich gestaltete Liste von Anforderungen und Nachweisen mit sich und schreckt viele potenzielle Betreiber ab. Vor allem, da die Suche nach Unterstützung in dem bürokratischen Irrgarten meist vergebens ist.

Wie lohnt sich Mieterstrom?

Aktuell ist die herkömmliche Umsetzung von Mieterstromprojekten vor allem für kleinere Mehrfamilienhäuser nicht attraktiv. PIONIERKRAFT hat dieses Problem mit einer intelligenten Kombination aus Hardware und softwarebasiertem Service gelöst.

Das PIONIERKRAFTwerk verbindet sich als Steuerzentrale mit der Photovoltaik-Anlage und den einzelnen Haushalten. Es ist in der Lage, jedem Haushalt je nach Bedarf und ohne Nutzung des öffentlichen Netzes Solarenergie zur Verfügung zu stellen. So können Mieter und Nachbarn ohne eigene Erzeugungsanlage endlich aktiv und wirtschaftlich an der Energiewende teilhaben.

Ohne finanziellem Risiko, ohne Bürokratie

Anders als bei herkömmlichen Mieterstromkonzepten, behält mit Pionierkraft jeder Mieter seinen bestehenden Stromliefervertrag, da nur der eigenerzeugte Strom als Ergänzung geliefert wird. Das hat zur Folge, dass der Anlagenbetreiber nicht als Energieversorger eingestuft wird, wodurch das damit eingehende wirtschaftliche Risiko wegfällt und laufende Kosten deutlich geringer sind.

Jede Stromlieferung wird mithilfe der IoT-Lösung von Pionierkraft verfolgt und den Mietern automatisch am Ende des Monats in Rechnung gestellt. Das Pionierkraft-Portal gibt einen haushaltsspezifischen Überblick über die Stromflüsse und ermöglicht den Mietern, ihren Stromverbrauch an der aktuellen Verfügbarkeit auszurichten und nachhaltiger zu gestalten.

Mit PIONIERKRAFT profitieren Vermieter, Mieter sowie Nachbarn von sozialer, finanzieller und ökologischer Rendite.

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2 Gedanken zu „Mieterstrom: Problem und Lösung

  1. Christian Fettweiss-Schulten Antworten

    Hallo, ich würde gerne ein erstes Gespräch führen, um mehr Details zu erfahren.
    Ic#h bitte um einen Terminvorschlag.

    • Pionierkraft Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Christian, danke für Dein Interesse. Ein Kollege setzt sich mit Dir in Verbindung. LG

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