Wie ein Eigentümer durch Solarstrom seine Mieter überzeugt, Kosten senkt und den Wert seines Hauses steigert – Unser Beispiel zeigt, wie nachhaltige und wirtschaftliche Energieversorgung in kleinen Mehrfamilienhäusern gelingen kann.
Wir treffen Ferdinand Eibl an einem strahlenden Sommertag in seinem frisch sanierten Mehrfamilienhaus in Traunstein. Vom obersten Stockwerk aus blicken wir auf die Berge und die umliegenden Häuser, die teilweise im letzten Jahrhundert entstanden sind.
Ausgangslage und Entscheidung für PIONIERKRAFT
Beim Vorhaben, sein Mehrfamilienhaus zu sanieren, wurde Ferdinands Entscheidung für eine Photovoltaikanlage maßgeblich vom Wunsch geprägt, unabhängiger von fossilen Energieträgern und Stadtwerken zu werden. Damit wollte er sicherstellen, dass alle Bewohner im Haus von günstigem Solarstrom profitieren und dadurch Kosten sparen.
Auf der Suche nach dem passenden Anbieter für seine Bedürfnisse war ihm schnell klar, dass nur wenige Lösungen in Frage kommen:
“Bei den klassischen Mieterstrom-Konzepten wird es oft sehr komplex.
Ich wollte nicht zum Energieanbieter werden und mich mit den ganzen Haftungsfragen und Ähnlichem herumschlagen.”
Mit der PIONIERKRAFT-Lösung kann Ferdinand den Solarstrom nicht nur mit seinen Mietern im Haus teilen, sondern wertet damit auch sein Eigentum auf.
Das Mehrfamilienhaus als Stromerzeuger: Wirtschaftliche und nachhaltige Aspekte
Das energetische Konzept des Hauses basiert auf einer umfassenden Sanierung zum KfW 70 STANDARD, kombiniert mit einer neuen Pelletheizung und einer gut gedämmten Gebäudehülle. Die Photovoltaikanlage sorgt für den Strombedarf des Hauses, einschließlich der Versorgung der Pelletanlage zur Warmwassererzeugung. Gleichzeitig wurde die Infrastruktur für später hinzukommende Wallboxen gelegt.
Bei einem Gesamtinvest von 52.000 € spielte die Wirtschaftlichkeit bei der Entscheidung eine wichtige Rolle. Ferdinand ging es vorrangig darum, dass sich die Anlage selbst trägt und langfristig den Wert des Hauses steigert. Nachhaltigkeit war ebenfalls ein zentraler Aspekt. Ferdinands Ziel war es, den CO2-Fußabdruck des Hauses zu minimieren und eine zukunftssichere, umweltfreundliche Energieversorgung zu gewährleisten.
Mehr Gemeinschaft und Unabhängigkeit - Wie PIONIERKRAFT das Mietverhältnis beeinflusst
Die Installation der Photovoltaikanlage wurde den Mietern als Teil eines größeren Sanierungskonzepts vorgestellt. Durch eine offene und transparente Kommunikation wussten die Mieter von Anfang an, was auf sie zukommt. Die positiven Effekte der Anlage, wie günstigen Solarstrom aus dem eigenen Haus zu beziehen, wurde von allen Bewohnern gut angenommen. Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl und das Konzept macht unabhängig von externen Energieanbietern.
Von der Realisierung bis heute: Eine Erfolgsgeschichte mit PIONIERKRAFT
Von der ersten Planung bis zur Inbetriebnahme wurde der Eigentümer durch alle Schritte vom PIONIERKARFT-Team begleitet. Ferdinand gefiel besonders, dass alles aus einer Hand kam: “Ich musste mir jetzt nicht noch irgendwo was anderes von irgendjemandem besorgen. Denn sobald das der Fall ist, gibt es Koordinationsschwierigkeiten.” Über die administrative Software, das PIONIERKRAFT-Portal hat Ferdinand nun gut visualisiert Einblick in die Stromflüsse und das Bezugsverhalten seiner Mieter. Er freut sich über die intuitive Software: „Da muss man kein Softwareingenieur sein, um sich da zurechtzufinden. Hier ist auch die vertragliche Seite integriert. Da gebe ich einfach nur die Eckdaten ein und schon spuckt mir das System einen vorgefertigten Abnahmevertrag aus, den ich bei Bedarf auch noch anpassen kann.”
Fazit
Ferdinands Erfahrungen zeigen, wie die PIONIERKRAFT-Lösung eine dezentrale, wirtschaftliche und nachhaltige Möglichkeit bietet, Solarstrom zu erzeugen und zu nutzen. Oder mit Ferdinands Worten gesprochen:
“Jeder, der Objekte in dieser Größe hat und darüber nachdenkt, Solarstrom zu produzieren und zu verkaufen,
statt nur einzuspeisen und sich nicht an irgendein Contracting- Konzept dranhängen will,
der sollte dringend PIONIERKRAFT kontaktieren.”
Neugierig geworden...?
Hier findest Du weiterführende Artikel zum Thema:
Das PIONIERKRAFTwerk 3.0 setzt neue Massstäbe in der Gebäudestromversorgung für Mehrfamilienhäuser
Es wäre noch Wissenswert, ob Herr Eibl auch in dem Haus wohnt und wie viele Mietparteien es in dem Haus gibt.
Hallo Christa,
Vielen Dank für Deinen Kommentar.
Das Mietobjekt umfasst insgesamt acht Parteien. Mit unserer Lösung kann Solarstrom vom eigenen Dach an zwei bis 20 Parteien pro Haus verteilt werden.
Herr Eibl selbst wohnt nicht in dem Haus.
Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
Freundliche Grüße
Bea von PIONIERKRAFT
Ich finde es super, dass es die Möglichkeit gibt, Häuser so nachhaltig zu gestalten. Meine Eltern vermieten seit Jahren auch schon ein Mehrfamilienhaus, was schon etwas älter ist, weshalb in letzter Zeit auch immer mehr Kosten für Reparaturen etc. anfallen. Außerdem ist das Haus kaum energieeffizient und ich habe schon mehrmals vorgeschlagen, eine Photovoltaikanlage zu montieren, was meine Eltern aber nicht wollten. Euer Konzept zeigt ja aber, wie wirkungsvoll das sein kann, also ich denke wenn ich meinen Eltern den Beitrag zeige, kann ich sie vielleicht doch überzeugen. Für die Mieter würde es sich ja auch sehr lohnen.
Hallo Thomas,
Vielen Dank für Deinen Kommentar. Es freut uns, dass unsere Projekte so gut ankommen.
Wir freuen uns darauf, von Dir oder Deinen Eltern zu hören. Das klingt auf jeden Fall nach einem interessanten Projekt.
Freundliche Grüße
Bea von PIONIERKRAFT
Moin,
es wäre interessant zu wissen wie viel vom Eigenstrom in diesem Beispiel ggf. auch andere Beispiele tatsächlich selbst verbraucht wird und ob eine Batterie eingebunden ist.
Gibt es Daten oder Diagramme in denen die Größe der PV Anlage und Anzahl von Wohnungen / Verbraucher in Relation zueinander erkennbar ist?
Beispiel: 10 kWp, 3 Wohnungen , 8 Bewohner –> Eigenverbrauchsquote z.B. 50% , Stromautarkie 45%, Armortisationszeit ca 6,5 Jahre?
Mit freundlichen Grüßen
Peer Dieckerhoff
Moin Peer,
Danke für Deinen Kommentar. Eine Amortisationsrechnung bzw. einen potentiellen Nutzungsgrad können wir mit Dir erarbeiten. Dazu meldest Du Dich am besten bei unserer Abteilung für Realisierung. Du erreichst unsere Kollegen einfach über das Formular https://pionierkraft.de/pionier-werden/
Viele Grüße
Frank
Ach, und generische Beispiele mit Berechnungen findest Du auch hier: https://pionierkraft.de/pionierkraft-fachpartner-informationen/ links unten unter „Beispiele“.
Viele Grüße
Frank