Gas oder Sonne? Künftig steigen ohnehin hohe Gasfixkosten immer schneller – wer früher auf eine Wärmpumpe umsteigt, die idealerweise von einer PIONIERKRAFT-Anlage refinanziert wird, fängt früher an zu sparen!

Die COP30 in Brasilien ist vorbei, und das Ergebnis fühlt sich für viele wie ein Déjà-vu an: Zögern, Zaudern und Kompromisse auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Doch während die Weltpolitik beim Ausstieg aus den fossilen Energien auf die Bremse tritt, gibt der Markt Vollgas – allerdings in eine Richtung, die für Vermieter und Mieter mit Gasheizungen teuer wird. Warum Abwarten jetzt die riskanteste Strategie ist und wie Sie mit der Kombination aus Wärmepumpe und Mieterstrom schon heute Gewinner der Wärmewende werden.

COP30: Wenn die Welt wartet, zahlt der Einzelne

Die Erwartungen an die 30. UN-Klimakonferenz (COP30) im brasilianischen Belém waren riesig. Doch der große Wurf, ein verbindlicher und schneller Exit-Plan aus fossilen Brennstoffen, blieb aus. Stattdessen dominierte diplomatisches Tauziehen. Die Beschlüsse bleiben oft vage, die Umsetzung wird vertagt.

Für Immobilienbesitzer in Deutschland sendet das ein gefährliches Signal: „Ich habe noch Zeit. Wenn die Politik sich nicht einig ist, muss ich meine Gasheizung noch nicht tauschen.“

Das ist ein Trugschluss. Denn unabhängig von internationalen Abschlusserklärungen braut sich im deutschen Energiemarkt ein „perfekter Sturm“ zusammen, der Gasheizungen zur Kostenfalle macht – völlig egal, was in Brasilien beschlossen wurde.

Die Analyse: Warum die Gasheizung zum Luxusgut wird

Wer glaubt, der Gaspreis würde sich nach der Energiekrise wieder auf einem niedrigen Niveau einpendeln, irrt gewaltig. Eine aktuelle Marktanalyse zeigt, dass wir am Anfang einer Preisspirale stehen, die Mieter massiv belasten und Immobilien entwerten wird. Hier sind die drei Faktoren, die jeden Vermieter alarmieren sollten:

1. Die Netzentgelte explodieren (+19 % in einem Jahr!)

Gasnetze kosten Geld – für Wartung und Betrieb. Diese Fixkosten werden auf alle Gaskunden umgelegt. Doch immer mehr Eigentümer wechseln auf Wärmepumpen oder schließen sich an Fernwärmenetze an. Das Ergebnis: Die gleichbleibend hohen Kosten des Gasnetzes werden auf immer weniger Schultern verteilt. Schon zum 1. April 2025 stiegen die Gasnetzentgelte für Haushaltskunden im Schnitt um rund 19 Prozent. Ein Grund dafür ist die neue Regulierung (KANU 2.0), die es Netzbetreibern erlaubt, Abschreibungen vorzuziehen, bevor die Gasnetze stillgelegt werden. Wer als „Last Man Standing“ am Gasnetz bleibt, zahlt die Zeche.

2. CO2-Preis und EU-Emissionshandel

Neben den Netzkosten steigt der Preis für den Brennstoff selbst. Der nationale CO2-Preis wird sukzessive angehoben. Ab 2027 greift zudem der neue EU-Emissionshandel (ETS II) für Gebäude. Experten rechnen hier mit Preissprüngen, die fossiles Heizen drastisch verteuern werden.

3. Das Damoklesschwert der Netzstilllegung

In Städten wie Mannheim wird bereits geplant, das Gasnetz schon bis 2035 stillzulegen. Vermieter, die jetzt noch schnell eine neue Gasheizung einbauen, riskieren ein „Stranded Asset“ – eine Investition, die wertlos wird, lange bevor sie sich amortisiert hat.

Das Dilemma: Mieterschutz vs. Investitionsstau

Für Vermieter entsteht eine paradoxe Situation. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) erlaubt zwar theoretisch noch den Einbau von „H2-ready“-Gasheizungen. Diese sind in der Anschaffung günstig. Doch die Betriebskosten werden explodieren – und diese müssen theoretisch die Mieter tragen.

Das Problem: Eine Wohnung mit 300 oder 400 Euro monatlichen Heizkosten wird unvermietbar. Gleichzeitig deckelt das Gesetz Mieterhöhungen nach Modernisierungen (z.B. Einbau einer Wärmepumpe) oft bei 0,50 Euro pro Quadratmeter, wenn Fördermittel genutzt werden. Viele Vermieter scheuen daher die hohe Investition in eine Wärmepumpe, weil sie sich über die Kaltmiete nur schwer refinanzieren lässt.

Die Lösung: Sanieren lohnt sich – mit dem Pionierkraft-Prinzip

Wie entkommen Sie dieser Falle? Die Antwort liegt nicht im Warten auf die Politik, sondern im intelligenten Handeln jetzt. Die Kombination aus energetischer Sanierung, Wärmepumpe und Energy Sharing ist der Schlüssel.

Die Installation der PIONIERKRAFT-Anlage geht schnell und einfach – dank nur geringfügigen Eingriffen in die Zählerstruktur.

Warum die Rechnung mit Pionierkraft aufgeht:

  1. Wärmepumpe statt Gas: Sie koppeln sich von der Preisspirale des Gasnetzes und den steigenden CO2-Preisen ab. Ihre Immobilie wird zukunftssicher.
  2. Strom vom eigenen Dach: Eine Wärmepumpe braucht Strom. Mit einer PV-Anlage produzieren Sie diesen Strom günstig selbst.
  3. Mehr Einnahmen durch Mieterstrom: Anstatt den überschüssigen Solarstrom für wenige Cent ins Netz einzuspeisen, verkaufen Sie ihn an Ihre Mieter und nutzen ihn für die Wärmepumpe. Dank der Hardware und Services von Pionierkraft wird die bürokratische Hürde des Mieterstroms eliminiert (Stichwort: Energy Sharing im Mehrfamilienhaus).

Das Fazit: Während auf der Weltklimabühne gezaudert wird, schaffen Sie Fakten. Eine Sanierung mit Wärmepumpe und PV-Anlage schützt Ihre Mieter vor der Energiearmut durch explodierende Gaspreise und sichert Ihnen als Vermieter langfristige Einnahmen durch den Stromverkauf und den Werterhalt Ihrer Immobilie.

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