Kleinwasserkraftwerk: Das Wasserkraftwerk für zuhause!

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Du besitzt bereits ein Kleinwasserkraftwerk oder Du überlegst eines zu bauen? Wenn ein Bach durch Dein Grundstück fließt, ist der Gedanke an ein privates Wasserkraftwerk durchaus nachvollziehbar. Im Gegensatz zu Wind– und Solarenergie, ist die Stromgewinnung durch Wasserkraft beständig und unabhängig von äußeren Einflussfaktoren wie dem Wetter. Aber lohnt sich das überhaupt? Am Ende dieses Artikels wirst Du eine Vorstellung davon haben, wie Du Dein Projekt am profitabelsten umsetzen kannst.

Wie funktioniert ein Kleinwasserkraftwerk?

Im Grunde gibt es in der Funktionsweise keinen Unterschied zwischen Wasserkraftwerk und Kleinwasserkraftwerk. Jede Wasserkraftanlage benötigt ein hydraulisches Antriebsaggregat, einen Generator, welcher aus der Bewegungsenergie elektrischen Strom erzeugt und einen Wechselrichter zur Einspeisung des Stroms in das öffentliche Netz. Die gebräuchlichsten Antriebe sind Turbinen und Wasserräder. Die Menge des erzeugten Stroms ist abhängig von Wassermenge und Gefälle.

Genehmigung für ein eigenes Wasserkraftwerk

Der Betrieb einer Wasserkraftanlage erfordert eine wasserrechtliche Zulassung. Dabei benötigst Du nicht für die Stromerzeugung an sich eine Erlaubnis. Aber das Aufstauen, die Entnahme und die Wiedereinleitung von Wasser (Triebwasser) gilt als Gewässerbenutzung. Für diese Gewässerbenutzung ist gemäß dem Wasserhaushaltsgesetz eine Zulassung erforderlich. Zu bedenken ist dabei, dass Du damit lediglich eine Bewilligung zur Gewässerbenutzung erhältst, kein Recht! Das bedeutet: Diese Bewilligung kann Dir jederzeit mit einem triftigen Grund ohne Entschädigung wieder genommen werden. In einigen Bundesländern gib es die Option, eine gehobene Bewilligung einzuholen. Diese Option musst Du bei Deiner zuständigen Wasserbehörde prüfen.

Die Vor- und Nachteile

Wie gerade beschrieben, kann die Zulassung für ein Wasserkraftwerk kompliziert und aufwendig sein. Das ist neben der Standortabhängigkeit der Hauptgrund für viele, sich von der Umsetzung dieses Projektes abzuwenden. Schreckt Dich das jedoch nicht ab, so bringt ein privates Wasserkraftwerk einige Vorteile mit sich. Zum einen ist Deine Energiequelle völlig unabhängig von Wetter und Uhrzeit. Somit liefert sie Dir im Gegensatz zu Photovoltaik und Windenergie stetig und gleichmäßig Strom, was bei der Zukunftsplanung helfen wird. Des Weiteren sind Betriebskosten und Wartungsaufwand vergleichsweise gering und gleichzeitig die Lebensdauer des Wasserkraftwerkes sehr hoch. Last but not least erzielt Wasserkraft die höchste Effizienz der Energiegewinnung.

Was kostet eine Wasserkraftanlage?

Die Investitionskosten, die mit einem Wasserkraftwerk einher gehen, können ausschlaggebend für die Umsetzung sein. Im kleineren Maßstab ist das oberschlächtige Wasserrad meist die attraktivste Lösung. Mit einer Leistung von bis zu 45kW belaufen sich die Kosten des gesamten Maschinensatzes fertig montiert für den Netzanschluss auf ca. 4000€/kW. Für höhere Leistungen musst Du eine Turbine in Betracht ziehen. Hier sind die Kosten jedoch schwieriger zu verallgemeinern, da bei einem Neubau von Turbinenanlagen zusätzliche Kosten für Wasserbau- und Betonarbeiten anfallen. In nahezu jedem Fall gehen jedoch mit der erhöhten Leistung ebenso höhere Kosten einher.

Wann lohnt sich ein Kleinwasserkraftwerk?

Wenn Du Dir nun über die Kosten und die Leistung Deines Systems im Klaren bist, kannst du berechnen ob und in welchem Ausmaß die Anlage profitabel ist. Hierfür werden wir schon bald einen Kalkulator zusammenstellen, den Du natürlich kostenlos verwenden kannst. Melde Dich jetzt bei unserem Newsletter an um das nicht zu verpassen.

Einen negativen Einfluss auf die Kalkulation hat die geringe Vergütung für die Einspeisung in das öffentliche Netz. Bei Inbetriebnahme im Jahr 2019 liegt die Vergütung für eine Anlage mit einer Leistung unter 500kW bei lediglich 12,01ct pro kWh, während die Strompreise im Einkauf die 30ct Marke übersteigen. Einer unserer Kunden war ebenfalls auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem. Deshalb hat er das PIONIERKRAFTwerk installiert, um seinen eigenerzeugten Strom für einen fairen Preis an seine Nachbarn weiterzuleiten. Beide Parteien profitieren dabei erheblich von besseren Preisen und echt-grünem Strom.

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