PIONIERKRAFT Anbieter von Gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung

Erfahre, wie die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung in der Praxis funktioniert. Warum PIONIERKRAFT der Vorreiter dieses heiß diskutierten Modells für Mehrfamilienhäuser ist, und welche Hoffnung wirklich mit den neuen Gesetzen der Solarpakete erfüllt werden und wann. Wir beleuchten wie bei unterschiedlichen Gebäudestrukturen entsprechende Messkonzepte marktwirtschaftlich zum Einsatz kommen.
Bild: Bundestag                                     
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          07. Mai. 2024 

Am 26. April 2024 verabschiedete der Bundestag das Solarpaket 1, das die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) als neues Modell zur Nutzung von Solarenergie in Mehrparteiengebäuden einführt. Dieses Konzept ermöglicht es Mietern, unkompliziert Solarstrom aus gemeinschaftlich genutzten Solaranlagen zu beziehen. Trotz der gesetzlichen Grundlage gibt es bislang wenige Anbieter, die dieses Modell im Wohnbereich umsetzen. PIONIERKRAFT nimmt hier eine Vorreiterrolle ein und bietet innovative Lösungen für die GGV an.

Technische Voraussetzungen für die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

Für die Umsetzung der GGV sind intelligente Messsysteme (iMsys) mit Smart Meter Gateways (SMGW) erforderlich. Diese erfassen die Messdaten und übermitteln sie an Messstellenbetreiber (MSB) und Verteilnetzbetreiber (VNB). Die Aufteilung des erzeugten Solarstroms kann entweder dynamisch, basierend auf 15-Minuten-Intervallen, oder statisch, beispielsweise nach Wohnfläche, erfolgen. Allerdings sind viele Zählerschränke noch nicht für die Installation von Smart Metern vorbereitet, was Investitionen in die Modernisierung erfordert. Zudem sind SMGWs nicht flächendeckend verfügbar, was die Implementierung der GGV erschwert.

Wirtschaftliche Aspekte der GGV

Ein Vorteil der GGV ist, dass die teilnehmenden Parteien ihren Reststromanbieter frei wählen können. Allerdings entfällt für Anbieter von Mieterstrommodellen eine wichtige Einnahmequelle, da sie keinen Reststrom mehr verkaufen. Zudem entstehen durch die erforderlichen Messsysteme zusätzliche Kosten, die von verschiedenen Akteuren getragen werden müssen.

PIONIERKRAFTs flexibles Messkonzept

PIONIERKRAFT bietet mit dem PIONIERKRAFTwerk eine Lösung an, die auf dem Prinzip der GGV basiert, jedoch vollständig innerhalb des Gebäudes arbeitet. Die physikalische Stromverteilung erfolgt direkt im Gebäude, ohne den Umweg über externe Dienstleister. Das System wird im Gebäude installiert und befindet sich im Besitz des Betreibers der Solaranlage. Für Elektroinstallateure bedeutet dies, dass sie das komplette Messkonzept eigenständig durch die Ergänzung der Hardware realisieren können, ohne komplexe Projektmanagementaufwände.

ANWENDUNGSGEBIETE FÜR GGV

Die GGV bietet insbesondere für folgende Gebäudetypen neue Möglichkeiten zur Nutzung von Solarenergie in Mehrparteienhäusern:

  • Wohngebäude mit mehreren Mietparteien: Vermieter können Photovoltaikstrom an ihre Mieter verkaufen, ohne dabei als Stromversorger aufzutreten. Dank der gesetzlichen Regelung profitieren Mieter von günstigem Solarstrom, während Eigentümer ihre Solaranlage wirtschaftlicher betreiben können.
  • Gewerbeimmobilien mit mehreren Einheiten: Für Unternehmen in Mehrparteien-Gewerbeobjekten bietet die GGV die Möglichkeit, lokale Energieversorgung effizient zu gestalten. Bürokomplexe oder Gewerbehöfe mit unterschiedlichen Mietern können durch die gemeinschaftliche Nutzung von Photovoltaikanlagen ihre Stromkosten reduzieren.
  • Quartierslösungen: In modernen Neubauquartieren oder sanierten Bestandsquartieren kann die gemeinschaftliche Solarstromversorgung eine zentrale Rolle spielen. Durch die intelligente Stromverteilung innerhalb der Gebäudegruppe werden lokale Energieüberschüsse optimal genutzt und die Netzbelastung reduziert.

Mit der PIONIERKRAFT-Lösung können Eigentümer, Immobilienverwalter und Installateure dieses Potenzial effizient nutzen. Das dezentrale Messkonzept ermöglicht eine einfache Implementierung in verschiedenen Gebäudetypen – unabhängig von Netzbetreibern oder Messstellenbetreibern.

Fazit

Die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung bietet neue Möglichkeiten für die Nutzung von Solarenergie in Mehrparteiengebäuden. PIONIERKRAFT positioniert sich als Vorreiter in diesem Bereich und bietet mit dem „PIONIERKRAFTwerk“ eine praxisnahe Lösung, die sowohl für Eigentümer von Mietshäusern als auch für Elektroinstallateure attraktiv ist. Durch die innovative Kombination aus Hardware, Software und Dienstleistung ermöglicht PIONIERKRAFT eine effiziente und rentable Nutzung von Solarenergie im Wohnbereich.

Für eine konkrete Analyse Deiner Projektanfragen stehen unsere Fachberater zur Verfügung. Wir beraten Gebäudebesitzer und schulen Installationsbetriebe für den eigenständigen Einsatz des Messkonzeptes von PIONIERKRAFT.

Mehr Informationen zu den Unterschieden zwischen Mieterstrom mit Summenzählermodell und GGV liefert der Artikel von Marcel Linnemann und Lukas Eberhard .

PIONIERKRAFT Messkonzept

Generell unterschieden werden, für welche Art von Gebäudestruktur, welches Messkonzept und welches Betreibermodell am vorteilhaftesten in Frage kommt. 

Nach wie vor gilt: 

  • Je größer das Gebäude, beziehungsweise je mehr Parteien pro Gebäudeanlage, desto eher ist eine Mieterstrom-PV-Anlage gemäß EEG mit Wandlerschrank oder SMGW und virtuellen Summenzähler lukrativ. 
  • Im Gewerbebereich bei PV-Anlagen >100 kWp mit hohen Stromverbräuchen findet die GGV mit iMsys relevante Einsatzgebiete für Mehrparteienobjekte. 
  • Im Wohnbereich bei kleinen Mehrfamilienhäusern mit 2-12 Wohnparteien im privaten oder kollektiven Besitz, wovon circa 6,1 Millionen Gebäude in Deutschland existieren, ist meistens PIONIERKRAFT das praktikabelste Konzept.

Für eine konkrete Analyse Deiner Projektanfragen, stehen unsere Fachberater zur Verfügung. 

Wir beraten Gebäudebesitzer und schulen Installationsbetriebe für den eigenständigen Einsatz des Messkonzeptes von PIONIERKRAFT. 

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